Geschätzter Nachbar

Ein geschätzter Nachbar

Ergebnisse der Umlandbefragung

02.03.2016

Der Münchner Flughafen wird von den meisten Anwohnern in der Region positiv bewertet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die der Flughafen den Bürgermeistern und Mandatsträgern der Region vorgestellt hat. Für die Studie wurden im Auftrag des Flughafens rund 2.500 telefonische Einzelinterviews in insgesamt 43 Gemeinden in der Flughafenregion geführt.

80 Prozent sehen den Airport als positiv.

Die Ergebnisse zusammengefasst:

80% der Befragten betrachtet die Ansiedlung des Airports für sie persönlich »überwiegend positiv« oder »sehr positiv«.

50% der Befragten hat den Airport in den letzten zwölf Monaten für Flugreisen genutzt. Damit fliegen die Anwohner deutlich häufiger als der bayernweite Durchschnitt (31 %). Gut die Hälfte besuchte gastronomische Einrichtungen oder Veranstaltungen am Airport.

2/3 der Bürger des gesamten Untersuchungsgebietes beurteilen die Lärmsituation in ihrem Wohnort als »sehr gut« oder »gut«.

74% sehen positive Effekte für die Region durch das am Flughafen eingerichtete Luftverkehrsdrehkreuz.

45% der Umlandbevölkerung meinen: Die Anbindung des Flughafens mit dem Bus oder der S-Bahn ist verbesserungswürdig.


Nach den Erhebungen aus den Jahren 1995, 2003 und 2010 ist die neue Untersuchung, die 2015 durchgeführt wurde, bereits die vierte Umlandbefragung. In der aktuellen Studie wurden die Bewertungen des Flughafens und der Region aus dem Jahr 2010 in den meisten Punkten bestätigt oder übertroffen. Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh bilanzierte: »Der Flughafen ist längst ein Stück Heimat geworden: Wir sind ein Fünf-Sterne-Flughafen in einer Fünf-Sterne-Region. Mich freut es, dass unsere Nachbarn ein so differenziertes Bild vom Flughafen haben und auch die vielen positiven Effekte wahrnehmen.«

Die Tatsache, dass sich der Flughafen zu einem bedeutenden Luftverkehrsdrehkreuz entwickelt hat, wird von einer deutlichen Mehrheit der Anwohner begrüßt: 64 Prozent finden den Drehkreuzbetrieb persönlich positiv, 74 Prozent sehen positive Effekte für die Region und 87 Prozent positive Auswirkungen auf die bayerische Wirtschaft. Auch die weitere Entwicklung des Airports wird als positiv für den eigenen Wohnort (66 Prozent), die Region (70 Prozent) und die bayerische Wirtschaft (89 Prozent) bewertet. Uneinheitlich ist das Meinungsbild im Hinblick auf das persönliche Umfeld: 42 Prozent erwarten, dass sich die künftige Flughafenentwicklung für sie persönlich positiv auswirkt, 58 Prozent befürchten für sich hingegen eher negative Auswirkungen.

Mehr erfahren: Die gesamte Studie zum Download

Handlungsbedarf: Verkehrsanbindung und Wohnungsmangel

Rund zwei Drittel der Anwohner bewerten die Lärmsituation an ihrem Wohnort als gut oder sehr gut. Wenn Lärm als belästigend empfunden wird, werden Straßenlärm und Fluglärm etwa gleich häufig genannt. Handlungsbedarf sehen die Befragten vor allem bei der häufig als mangelhaft empfundenen Verkehrsanbindung ihres Wohnorts an den Flughafen. Erdings Oberbürgermeister Max Gotz betonte bei der Präsentation der Zahlen, dies sei keine kommunale Aufgabe, vielmehr seien »hier eindeutig Bund und Freistaat gefragt.« Flughafenchef Kerkloh pflichtete dem bei: »Wir haben hier schon lange einen Schulterschluss zwischen Flughafen und Gemeinden, weil wir gemeinsam den Ausbau der Verkehrsanbindungen fordern.« Auf dem Wunschzettel ganz oben: eine bessere Verkehrsanbindung an den Flughafen

Handlungsbedarf sehen die Befragten vor allem bei der häufig als mangelhaft empfundenen Verkehrsanbindung ihres Wohnorts an den Flughafen. Erdings Oberbürgermeister Max Gotz betonte bei der Präsentation der Zahlen, dies sei keine kommunale Aufgabe, vielmehr seien »hier eindeutig Bund und Freistaat gefragt.« Flughafenchef Kerkloh pflichtete dem bei: »Wir haben hier schon lange einen Schulterschluss zwischen Flughafen und Gemeinden, weil wir gemeinsam den Ausbau der Verkehrsanbindungen fordern.«

Des Weiteren lässt sich aus der Studie der Wunsch nach Wohnraum ablesen – auch viele Bürgermeister sehen dies als dringliche Aufgabe. Dazu erläuterte Flughafenchef Kerkloh gegenüber den Mandatsträgern, die FMG wolle sich aktiv im Wohnungsbau engagieren und »so schnell wie möglich« 600 neue Wohnungen schaffen. Was die Studie auch zeigt: In der Region ist die Heimatverbundenheit sehr stark ausgeprägt. Mehr als 90 Prozent der Befragten gaben an, dass sie gerne in ihrem Wohnort leben.

Mehr erfahren: Alle Motive aus der Unterstützerkampagne mit Menschen aus der Region