Tourismuskampagne »Auf Zukunft gebucht«

Tourismuswirtschaft startet Branchenkampagne

16.06.2017

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) hat im Rahmen des 20. Tourismusgipfels in Berlin eine Branchenkampagne vorgestellt. Mit dem Slogan »Auf Zukunft gebucht« soll sie die Relevanz des Wirtschaftszweigs als Arbeitgeber und Wirtschaftskraft vermitteln. »Insbesondere im politischen Dialog wollen wir noch zielgenauer darauf hinweisen, dass die Tourismuswirtschaft mit der Automobilindustrie und dem Maschinenbau Schritt halten kann«, erläutert BTW-Präsident Dr. Michael Frenzel.

Flugverkehr ist wesentlicher Bestandteil der Branche

Über zwei Drittel der Deutschen reisen gern. Gut 30 Prozent der Reisen der Bundesbürger haben Deutschland zum Ziel, 70 Prozent gehen ins Ausland. Fernreisen machen dabei einen Anteil von 7,8 Prozent aus, zwei Drittel der übrigen Destinationen sind Mittelmeerflugziele. Insgesamt 223 Millionen Passagiere starteten und landeten 2016 ab und an deutschen Flughäfen. In Bayern waren es 46,7 Millionen Passagiere – davon über 42 Millionen allein in München. Das heißt, jeder fünfte Passagier in Deutschland passierte auf seiner Reise den Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt.

Planen können die Reisewilligen ihren Urlaub in einem der rund 10.000 Reisebüros in Deutschland. In Bayern können sie zwischen knapp 1.500 Reisebüros wählen. Die in- und ausländischen Touristen in Deutschland übernachteten 2016 insgesamt 447,3 Millionen Mal. Bayern hält mit 90,8 Millionen Übernachtungen einen Anteil von über 20 Prozent daran. Alles in allem arbeiten in der Branche deutschlandweit 2,9 Millionen Beschäftigte, bayernweit sind es 560.000 Beschäftigte.

Mit 34 Prozent ist Bayern Spitzenreiter unter den innerdeutschen Reisezielen. Immerhin 18 Prozent würden sich bei einem Deutschlandurlaub für Platz 2, Mecklenburg-Vorpommern, entscheiden und 13 Prozent für Platz 3, Schleswig-Holstein. »Bayern ist das beliebteste Reiseland in Deutschland«, freute sich Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner nach der Bekanntgabe der Rekordzahlen im Februar 2017 und ergänzte: »Mein Ziel ist es, diese Spitzenposition auszubauen.«

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