Eine Punktlandung

Der neue Satellit: fertiggestellt im Kosten- und Zeitrahmen

Die Erweiterung für Terminal 2 ist in nur vier Jahren Bauzeit pünktlich und im Kostenrahmen fertig geworden. Damit steigt die Kapazität des Terminals um weitere 11 auf 36 Millionen Fluggäste. In den letzten Wochen war noch viel zu tun.

900 Kleintransporter voller Möbel

Bereits im Sommer 2015 schien die Eröffnung des Satellitenterminals nur noch reine Formsache zu sein: Die Sonne spiegelte sich in der Glasfassade, Baukräne und Gerüste waren längst abgebaut. Und dass die Flugzeuge am Gebäude noch nicht über Fluggastbücken mit dem Inneren des Satelliten verbunden waren, erschloss sich Beobachtern erst auf den zweiten Blick.

Im Inneren sah es anders aus: »Dort gab es bis zur Eröffnung noch allerhand zu tun«, berichtet Karsten Schiz vom Projektteam Satellit: zum einen gab es den Endspurt bei der technischen Ausrüstung und dem Ausbau der Service-, Shopping- und Gastronomiebereiche. Zum anderen zogen ab Mitte März die künftig im Satelliten beheimateten Unternehmen und Behörden ein. Dafür mussten Möbel und Güter mit einem geschätzten Volumen von 5400 Kubikmetern ins Gebäude gebracht werden – das entsprach der Ladung von rund 900 Kleintransportern.

Rückblickend betrachtet können die Mitarbeiter des Projektteams, der FMBau, des Flughafen München Konzerns und der Lufthansa sowie die Planer, Baufirmen und alle Partner, die am Bau und an der Realisierung dieses Mega-Bauvorhabens beteiligt waren, stolz sein auf das neue Gebäude.

Aufenthalt soll zum Erlebnis werden

Das neue Gebäude ist nicht nur hübsch anzusehen, es ist auch nach den Grundsätzen nachhaltigen Bauens konzipiert: So dient unter anderem die eindrucksvolle Glasfassade als »Klimapuffer« – eine architektonische Raffinesse, die neben anderen Maßnahmen wie dem Einsatz von LEDs oder Quelllufttechnik bei der Klimatisierung erheblich zur CO2-Reduzierung beiträgt. 40 Prozent weniger Emissionen als im T1 und T2 sollen im Satelliten erreicht werden.

Auch in Sachen Aufenthaltsqualität setzt das Satellitenterminal für die Passagiere neue Maßstäbe: »Wir wollen dafür sorgen, dass ihr Aufenthalt bei uns zu einem besonderen Erlebnis wird. So erwartet die Reisenden im Satelliten auf über 7.000 Quadratmetern ein abwechslungsreiches Service-, Shopping- und Gastronomieangebot. Für einen entspannten Aufenthalt sorgen zudem die fünf neuen Lounges der Lufthansa«, erläutert Schiz.

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