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Reduktion der CO2–Emissionen: Flughafen München erneut ausgezeichnet

27.01.2020

Die internationale Klimaschutzorganisation CDP (Carbon Disclosure Project) hat den Flughafen München ein weiteres Mal für besonders effektive Klimaschutzleistungen ausgezeichnet. Zum dritten Mal in Folge erreichte der Airport das „Leadership Level“, in der Kategorie „Climate Change“ erhielt er die sehr gute Wertung „A-“.

CDP erfasst Daten zu den Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen und vergibt dafür Noten zwischen „A“ und „D-“. 2019 haben sich weltweit insgesamt 8.361 Unternehmen beurteilen lassen. Mit der Bewertung „A-“ gehört der Flughafen München zu den besten acht Prozent in seiner Kategorie und hat damit auch im internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

Mit der positiven Bewertung honoriert CPD die langjährigen Anstrengungen des Münchner Airports für eine Reduktion seiner CO2-Emissionen. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen wird der Flughafenbetrieb in München schrittweise CO2-neutral. Bis zum Jahr 2030 sollen 60 Prozent der CO2-Emissionen durch technische Maßnahmen reduziert und die verbleibenden 40 Prozent durch geeignete Kompensations-Maßnahmen, vorzugsweise durch Klimaschutzprojekte in der Flughafenregion, ausgeglichen werden. Insgesamt investiert der Flughafen München 150 Millionen Euro für dieses ehrgeizige Klimaschutzprogramm. Spätestens bis zum Jahr 2050 will der Flughafen München seine CO2-Emissionen auf Netto-Null absenken.

Zur Erreichung dieses Ziels hat der Flughafen München zum Beispiel die Vorfeldbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgerüstet und dafür über zwei Millionen Euro aufgewendet. Mit 185.000 LEDs in rund 1.900 Leuchten auf bis zu 34 Meter hohen Lichtmasten entstand am Flughafen München eine der größten LED-Hochmast-Anlagen der Welt, die jedes Jahr zu einer CO2-Einsparung von rund 3.000 Tonnen CO2 führt.

Mehr erfahren über die Ergebnisse des Carbon Disclosure Project (CDP):