• <span class="aktuellteaser">« Aktuell »</span><br />Infektionsschutz und Hygiene am Flughafen München
  • Passagiere wählen Münchner Flughafen erneut zum besten Airport Europas
  • Reduktion der CO2–Emissionen: Flughafen München erneut ausgezeichnet
  • Luftverkehr nur für 2 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich
  • Der Flughafen München - verlässlicher Partner der Region
Mehr erfahren

Herzlich Willkommen !

Der Flughafen ist das Tor zur Welt für München, Bayern und seine Menschen. Er ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Auf dieser Website lesen Sie, wieso der Flughafen sich mit den Anforderungen seiner Nutzer weiter entwickeln muss.

Wissenswertes

Übersichtskarte

Übersichtskarte

Klicken Sie sich durch die animierte Karte des Flughafens in seiner Ausbaustufe und erfahren Sie viel Interessantes.

Zeitleiste

Zeitleiste

Die Entwicklung des Münchner Flughafens seit dem Umzug ins Erdinger Moos und der Inbetriebnahme 1992 ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Hier sehen sie die wichtigsten Meilensteine.

Unterstützer

»5.721« Gesichter für den Ausbau

  • Berk Hüseyin
    Für die Zukunft!
    Berk HüseyinMitarbeiter
  • Justin Reinhold
    JA zur 3. Startbahn, es bringt mehr Arbeitsplätze und es ist eine große Zukunft.
    Justin ReinholdMitarbeiter am Flughafen München
  • Anita Lobentanz
    JA!
    Anita LobentanzPassagier
  • Oliver Schwarz
    Für reibungsloses Wachstum.
    Oliver Schwarz
  • Bernd Drewitz
    München darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Die 3. Bahn setzt ein Zeichen für München als Region der Möglichkeiten und der Dynamik. Verschenken wir nicht Wohlstand für alle - bauen wir gemeinsam die 3. Bahn!
    Bernd DrewitzMitarbeiter am Flughafen München
  • Gottfried Schödl
    Ja zur 3. Bahn.
    Gottfried Schödl
  • Nicole Pietsch
    Ich denke dass es für Bayern wichtig ist, mit der Zeit zu gehen. Dazu gehört auch der Wirtschaftsstandort Erding und östlicher Landkreis und somit auch vermehrte Arbeitsplätze.
    Nicole PietschAusbauinteressierte
  • Sophia Buerbank
    Ja zur 3. Startbahn.
    Sophia Buerbank
  • Sophia Chung
    Vorfreude auf Koffein-Versorgung.
    Sophia ChungPassagier
  • Roman Horber
    Um den Wirtschaftsstandort Bayern in der Welt stark zu halten.
    Roman Horber
  • Dàvid
    Ich bin dafür, weil ich hier einen sicheren Arbeitsplatz habe und diesen auch künftig behalten will.
    DàvidMitarbeiter am Flughafen München
  • Hans-Christian Fengler
    Für die Entwicklung unserer Region und unserer Wirtschaft, ein klares JA!
    Hans-Christian FenglerMitarbeiter am Flughafen München
  • Christian Gutwirth
    Die Dritte Start- und Landebahn: Gut für Bayern, gut für mich!
    Christian GutwirthMitarbeiter Swissport Losch
  • Franz Prockl
    Vorne bleiben - JA zur 3. Bahn!
    Franz ProcklPassagier
  • Vanessa Pieloszyk
    Ja zur 3. Bahn!
    Vanessa Pieloszyk
  • Michael Piehl
    Ich sage JA zum Fortschritt, also auch JA zur 3.Bahn.
    Michael PiehlMitarbeiter am Flughafen München
  • Michael Bader
    Wenn nicht jetzt, wann dann - Ja zur 3. Bahn!
    Michael BaderMitarbeiter am Flughafen München
  • Rupert Bauer
    Die 3. Bahn sichert Arbeitsplätze in Bayern und der Region.
    Rupert BauerUrlaubsfliegender

Ihre Fragen an den Münchner Flughafen

»Was bedeutet das Moratorium der Bayerischen Staatsregierung für den Bau der dritten Start- und Landebahn?«
Unsere Antwort
Durch das fünfjährige Moratorium der im Herbst 2018 gewählten Staatsregierung wird der Bau der dritten Start- und Landebahn erheblich verzögert. Selbst wenn es unmittelbar nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist zu einer Entscheidung zugunsten einer Realisierung kommt, ist eine Inbetriebnahme frühestens ab 2030 möglich. Das Moratorium wird deshalb dazu führen, dass sich der Kapazitätsengpass im bestehenden Zwei-Bahnen-System in den kommenden Jahren weiter zuspitzt. So ist 2019 die Zahl der Flugbewegungen in München erneut gestiegen auf insgesamt mehr als 417.000 Starts und Landungen. Damit nähert sich der Flughafen dem historischen Höchststand – und seinem Kapazitätslimit.

Im gleichen Maße, in dem die jetzt noch verfügbaren freien Zeitfenster (Slots) durch zusätzliche Starts und Landungen besetzt werden, reduziert sich das Wachstumspotenzial für weitere Verbindungen. Es wird für Fluggesellschaften also zunehmend schwieriger werden, neue Flüge von und nach München aufzunehmen und so die steigende Mobilitätsnachfrage der Bevölkerung und der Wirtschaft in Bayern in vollem Umfang zu befriedigen. In der Folge wird der Flughafen München gegenüber den europäischen Wettbewerbern zurückfallen. Der bereits feststellbare Trend, dass der Flughafen München langsamer wächst als vergleichbare europäische Airports wird sich unter diesen Prämissen verfestigen. Es ist absehbar, dass der Flughafen München seinen Platz im Kreis der zehn passagierstärksten Airports Europas verliert.

Nichtsdestotrotz bleibt die Start- und Landebahn das wichtigste Zukunftsprojekt des Flughafens München. Sie ist strategisch unverzichtbar, um ein nachfragegerechtes Angebot an Flugverbindungen mittelfristig sicherstellen zu können.
»Bedeutet die Insolvenz von Air Berlin, dass Slots auf dem Flughafen München frei werden und sich der Kapazitätsengpass entschärft?«
Unsere Antwort
Die Insolvenz der Air Berlin ändert nichts an den gravierenden Kapazitätsengpässen im Start- und Landebahnsystem des Münchner Flughafens. Zahlreiche am Flughafen München engagierte Fluggesellschaften haben aufgrund dieser Engpässe schon jetzt ihr Interesse an den frei werdenden Start- und Landerechten (Slots) signalisiert, die von Air Berlin infolge der Insolvenz künftig nicht mehr genutzt werden.

Die stetig steigende Nachfrage der Menschen nach Flügen von oder nach München wird dann künftig von anderen Airlines bedient werden. Über 46 Millionen Menschen sind 2018 in München gestartet oder gelandet, fast viermal so viele wie bei der Inbetriebnahme des Flughafens 1992.
»Welches Verkehrswachstum ist am Flughafen München noch möglich?«
Unsere Antwort
Das Verkehrswachstum des Flughafens München wird von seiner Kapazität begrenzt. Dabei ist die theoretische von der praktischen Kapazität zu unterscheiden.

Die »theoretische Kapazität« beziffert die maximale Anzahl von 479.00 Flugbewegungen, die auf den beiden Startbahnen des Münchner Flughafens stattfinden könnten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wären. So setzt dieser Wert eine weitgehend gleichmäßige Auslastung über den ganzen Tag sowie eine Erhöhung des stündlichen Koordinationseckwertes von 90 auf 93 Bewegungen voraus. Beides ist im realen Betrieb des Münchner Flughafens weder jetzt noch in Zukunft gegeben. Im Planfeststellungsbeschluss zur dritten Start- und Landebahn wird der Wert von 479.000 als »Annahme eines optimierten Prognosenullfalls« bezeichnet. Deshalb sei dieser Wert, wie es dort weiter heißt, »jedoch theoretischer Natur«. Für den Flughafen München ist diese Kapazitätszahl in der Praxis nicht erreichbar.

Mehr erfahren: Was ist ein Koordinationseckwert?

Die »praktische Kapazität« gibt die Höhe der möglichen Starts und Landungen unter realistischen Bedingungen an. Die praktische Kapazität am Flughafen München liegt bedingt durch die aktuelle Verkehrsstruktur bei 430.000 Flugbewegungen pro Jahr – mehr ist mit dem aktuellen Zwei-Bahn-System nicht erreichbar. Wie im Straßen- oder Bahnverkehr gibt es auch im Luftverkehr Stoßzeiten, zu denen die Nachfrage besonders ausgeprägt ist.

Eine gleichmäßige Verteilung des Verkehrs kann es – wie bei Straße und Schiene – weder im Tages- noch im Jahresverlauf geben. Beim Flughafen München handelt es sich um einen Hub, also Umsteigeflughafen, der nicht nur morgens und abends eine, sondern im Tagesverlauf sechs Verkehrsspitzen aufweist. Die verfügbaren Slots für Starts und Landungen sind zu diesen Zeiten vollständig, zu den übrigen Zeiten weitestgehend vergeben. Anfragen von Airlines nach zusätzlichen Slots müssen deshalb meist abgewiesen werden. Die Nachfrage ist gegeben, kann jedoch aufgrund der bestehenden Verkehrsengpässe am Flughafen München nicht befriedigt werden.