• München auf Platz 5 der weltweit führenden Luftverkehrsdrehscheiben
  • Jobmotor Airport: Fast 40.000 Mitarbeiter arbeiten inzwischen am Flughafen München
  • Passagierrekorde im dritten Quartal
  • Luftverkehr nur für 2 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich
  • Immer mehr Fluggäste in Deutschland
  • Münchner Airport liegt beim Klimaschutz an der Spitze der europäischen Flughäfen
  • Gute Luft am Münchner Flughafen
  • Enorme Herausforderungen
  • Video-Animation: Der Flughafen München am Limit
  • Der Flughafen München - verlässlicher Partner der Region
  • Der Flughafen München – jetzt Perspektiven schaffen
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Herzlich Willkommen !

Der Flughafen ist das Tor zur Welt für München, Bayern und seine Menschen. Er ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Auf dieser Website lesen Sie, wieso der Flughafen sich mit den Anforderungen seiner Nutzer weiter entwickeln muss.

Wissenswertes

Übersichtskarte

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Klicken Sie sich durch die animierte Karte des Flughafens in seiner Ausbaustufe und erfahren Sie viel Interessantes.

Zeitleiste

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Die Entwicklung des Münchner Flughafens seit dem Umzug ins Erdinger Moos und der Inbetriebnahme 1992 ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Hier sehen sie die wichtigsten Meilensteine.

Unterstützer

»5.722« Gesichter für den Ausbau

  • Maximilian Kleeberger
    Wenn nicht jetzt! Wann dann!
    Maximilian Kleeberger
  • Katharina Keilhauer
    Gut für Lufthansa
    Katharina KeilhauerAirline-Mitarbeiterin
  • Horst Siske
    Eine 3. Startbahn ist dringend erforderlich für eine starke Zukunft.
    Horst SiskeMitarbeiter am Flughafen München
  • Cakir Göksel
    Gut für Bayern und sichert mir meinen Arbeitsplatz in der Zukunft.
    Cakir Göksel
  • Eduard Bortscher
    Die dritte Bahn ist wichtig für die Zukunft.
    Eduard BortscherMitarbeiter am Flughafen München
  • Lianji Jin
    Ja zur 3. Bahn, damit wir die Erfolgsgeschichte des Flughafen München fortschreiben können.
    Lianji JinMitarbeiterin am Flughafen München
  • Christian Kaikl
    Für ein starkes Bayern!
    Christian KaiklMitarbeiter am Flughafen München
  • Piedro José Montino
    Mehr Arbeitsplätze!
    Piedro José Montino
  • Tolga Cökükogk
    Heute an morgen denken!
    Tolga CökükogkMitarbeiter am Flughafen München
  • Dimitru-Jonel Oprea
    Ja, zur 3. Bahn!
    Dimitru-Jonel OpreaAusbauinteressierter
  • Nicole Wich
    Mehr Anbindungen ab MUC, Fortschritt! Mehr Arbeitsplätze.
    Nicole WichAirline-Mitarbeiterin
  • Andreas Breitenfeld
    Der Flughafen München ist eine tragende Säule der Wirtschaftskraft für den Münchner Raum und darüber hinaus. Um dies zu erhalten, benötigt der Flughafen die 3. Bahn.
    Andreas BreitenfeldMitarbeiter am Flughafen
  • Eugen Findt
    Die Infrastruktur in Deutschland ist lebensnotwendig darum plädiere ich für die 3. Startbahn, sie bringt uns sicher die Jobs.
    Eugen Findt
  • Thomas Richter
    Fortschritt heißt 3. Startbahn!
    Thomas RichterMitarbeiter Swissport Losch
  • Verena Gebhard
    Ja zur 3. Bahn.
    Verena GebhardPassagier
  • Dmitrijß Kucenko
    Mehr Kunden
    Dmitrijß Kucenko
  • Josef Maderer
    Die 3. Startbahn sichert Arbeitsplätze in Bayern und der Region.
    Josef Maderer
  • Maria Karwinsky
    Weil München nicht den Anschluss an die Welt verlieren darf.
    Maria KarwinskyMitarbeiterin

Ihre Fragen an den Münchner Flughafen

»Was bedeutet das Moratorium der Bayerischen Staatsregierung für den Bau der dritten Start- und Landebahn?«
Unsere Antwort
Durch das fünfjährige Moratorium der im Herbst 2018 gewählten Staatsregierung wird der Bau der dritten Start- und Landebahn erheblich verzögert. Selbst wenn es unmittelbar nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist zu einer Entscheidung zugunsten einer Realisierung kommt, ist eine Inbetriebnahme frühestens ab 2030 möglich. Das Moratorium wird deshalb dazu führen, dass sich der Kapazitätsengpass im bestehenden Zwei-Bahnen-System in den kommenden Jahren weiter zuspitzt. So ist 2018 die Zahl der Flugbewegungen in München erneut gestiegen auf insgesamt 413.469 Starts und Landungen, 2,2 Prozent mehr als 2017. Damit nähert sich der Flughafen dem historischen Höchststand – und seinem Kapazitätslimit.

Im gleichen Maße, in dem die jetzt noch verfügbaren freien Zeitfenster (Slots) durch zusätzliche Starts und Landungen besetzt werden, reduziert sich das Wachstumspotenzial für weitere Verbindungen. Es wird für Fluggesellschaften also zunehmend schwieriger werden, neue Flüge von und nach München aufzunehmen und so die steigende Mobilitätsnachfrage der Bevölkerung und der Wirtschaft in Bayern in vollem Umfang zu befriedigen. In der Folge wird der Flughafen München gegenüber den europäischen Wettbewerbern zurückfallen. Der bereits feststellbare Trend, dass der Flughafen München langsamer wächst als vergleichbare europäische Airports wird sich unter diesen Prämissen verfestigen. Es ist absehbar, dass der Flughafen München seinen Platz im Kreis der zehn passagierstärksten Airports Europas verliert.

Nichtsdestotrotz bleibt die Start- und Landebahn das wichtigste Zukunftsprojekt des Flughafens München. Sie ist strategisch unverzichtbar, um ein nachfragegerechtes Angebot an Flugverbindungen mittelfristig sicherstellen zu können.
»Bedeutet die Insolvenz von Air Berlin, dass Slots auf dem Flughafen München frei werden und sich der Kapazitätsengpass entschärft?«
Unsere Antwort
Die Insolvenz der Air Berlin ändert nichts an den gravierenden Kapazitätsengpässen im Start- und Landebahnsystem des Münchner Flughafens. Zahlreiche am Flughafen München engagierte Fluggesellschaften haben aufgrund dieser Engpässe schon jetzt ihr Interesse an den frei werdenden Start- und Landerechten (Slots) signalisiert, die von Air Berlin infolge der Insolvenz künftig nicht mehr genutzt werden.

Die stetig steigende Nachfrage der Menschen nach Flügen von oder nach München wird dann künftig von anderen Airlines bedient werden. 2017 hat der Münchner Flughafen mit 44 Millionen Fluggästen das bisher höchste Fluggastaufkommen seiner Geschichte verbucht. Die Zahl der Starts- und Landungen stieg erneut um über zwei Prozent auf knapp 405.000 Flugbewegungen.
»Welches Verkehrswachstum ist am Flughafen München noch möglich?«
Unsere Antwort
Das Verkehrswachstum des Flughafens München wird von seiner Kapazität begrenzt. Dabei ist die theoretische von der praktischen Kapazität zu unterscheiden.

Die »theoretische Kapazität« beziffert die maximale Anzahl von 479.00 Flugbewegungen, die auf den beiden Startbahnen des Münchner Flughafens stattfinden könnten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wären. So setzt dieser Wert eine weitgehend gleichmäßige Auslastung über den ganzen Tag sowie eine Erhöhung des stündlichen Koordinationseckwertes von 90 auf 93 Bewegungen voraus. Beides ist im realen Betrieb des Münchner Flughafens weder jetzt noch in Zukunft gegeben. Im Planfeststellungsbeschluss zur dritten Start- und Landebahn wird der Wert von 479.000 als »Annahme eines optimierten Prognosenullfalls« bezeichnet. Deshalb sei dieser Wert, wie es dort weiter heißt, »jedoch theoretischer Natur«. Für den Flughafen München ist diese Kapazitätszahl in der Praxis nicht erreichbar.

Mehr erfahren: Was ist ein Koordinationseckwert?

Die »praktische Kapazität« gibt die Höhe der möglichen Starts und Landungen unter realistischen Bedingungen an. Die praktische Kapazität am Flughafen München liegt bedingt durch die aktuelle Verkehrsstruktur bei 430.000 Flugbewegungen pro Jahr – mehr ist mit dem aktuellen Zwei-Bahn-System nicht erreichbar. Wie im Straßen- oder Bahnverkehr gibt es auch im Luftverkehr Stoßzeiten, zu denen die Nachfrage besonders ausgeprägt ist.

Eine gleichmäßige Verteilung des Verkehrs kann es – wie bei Straße und Schiene – weder im Tages- noch im Jahresverlauf geben. Beim Flughafen München handelt es sich um einen Hub, also Umsteigeflughafen, der nicht nur morgens und abends eine, sondern im Tagesverlauf sechs Verkehrsspitzen aufweist. Die verfügbaren Slots für Starts und Landungen sind zu diesen Zeiten vollständig, zu den übrigen Zeiten weitestgehend vergeben. Anfragen von Airlines nach zusätzlichen Slots müssen deshalb meist abgewiesen werden. Die Nachfrage ist gegeben, kann jedoch aufgrund der bestehenden Verkehrsengpässe am Flughafen München nicht befriedigt werden.