• Video-Animation: Der Flughafen wird CO2-neutral
  • Auch Niederbayerns Tor zur Welt
  • Debatte im Wirtschaftsausschuss: »Airport könnte stärker wachsen«
  • Erstmals über 20 Millionen Fluggäste in einem ersten Halbjahr
  • Über 200 Unternehmen stehen hinter dem Flughafenausbau
  • Video-Animation: Der Flughafen München am Limit
  • Der Flughafen München - eine bayerische Erfolgsgeschichte
  • Der Flughafen München – Bayerns Ticket in die Zukunft
  • Der Flughafen München - verlässlicher Partner der Region
  • Der Flughafen München - Bayerns Tor zur Welt und ihren Möglichkeiten
  • Der Flughafen München – macht sich stark für die Umwelt
  • Der Flughafen München – bringt Menschen zusammen
  • Der Flughafen München – jetzt Perspektiven schaffen
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Herzlich Willkommen !

Der Flughafen ist das Tor zur Welt für München, Bayern und seine Menschen. Er ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Auf dieser Website lesen Sie, wieso der Flughafen sich mit den Anforderungen seiner Nutzer weiter entwickeln muss.

Wissenswertes

Übersichtskarte

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Klicken Sie sich durch die animierte Karte des Flughafens in seiner Ausbaustufe und erfahren Sie viel Interessantes.

Zeitleiste

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Die Entwicklung des Münchner Flughafens seit dem Umzug ins Erdinger Moos und der Inbetriebnahme 1992 ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Hier sehen sie die wichtigsten Meilensteine.

Unterstützer

«5.684» Gesichter für den Ausbau

  • Robert Grundner
    Heute bereits an morgen denken!
    Robert GrundnerMitarbeiter am Flughafen München
  • Alexandr Libertin
    Die Zukunft muss man möglich machen…
    Alexandr LibertinMitarbeiter am Flughafen München
  • Andreas Herter
    Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum.
    Andreas HerterBauarbeiter am Flughafen München
  • Muankham Brendle
    Ja zur 3. Bahn.
    Muankham Brendle
  • Elvedin Muratovic
    Der Ausbau bringt erfolgreiche Ziele für die Zukunft!
    Elvedin MuratovicMitarbeiter am Flughafen München
  • Karl Kürmayer
    Die dritte Startbahn sichert Arbeitsplätze!
    Karl KürmayerPassagier
  • Julia und Georg Eglsoer
    3 - mia san dabei!
    Julia und Georg EglsoerMitarbeiter am Flughafen München
  • Eva Hofvander
    Ja zur 3. Bahn.
    Eva HofvanderPassagier
  • Petra Rauhl
    Die 3. Bahn ist zukunftsweisend für ganz Bayern und Deutschland.
    Petra Rauhl
  • Andrew Finnes
    Gut für Bayern, gut für München, gut für mich!
    Andrew FinnesMitarbeiter am Flughafen München
  • Anita Walburger
    Wir müssen mit den Anforderungen unserer Kunden und Partner wachsen. Das sichert die Zukunft.
    Anita WalburgerPassagier
  • Barbara Lauterbach
    Ich bin für die 3. Bahn, weil sie eine Investition für die Zukunft Bayerns ist.
    Barbara Lauterbach
  • Michael Zimmermann
    Flughafen München - Anbindung an die Welt.
    Michael ZimmermannPassagier
  • Norbert Sauer
    Kürzere Wartezeit
    Norbert SauerPassagier
  • Alexander Avakoff
    Ja, zur dritten Bahn.
    Alexander Avakoff
  • Helmut Kupke
    Heute schon an morgen denken.
    Helmut KupkeMitarbeiter am Flughafen München
  • Femete Zsolt
    Gut für meine Zukunft.
    Femete ZsoltMitarbeiter am Flughafen München
  • Ella Hufnagel
    Ich bin für die 3. Startbahn, weil es der Region gut tut und ein Fortschritt ist.
    Ella HufnagelMitarbeiterin am Flughafen München

Ihre Fragen an den Münchner Flughafen

»Bedeutet die Insolvenz von Air Berlin, dass Slots auf dem Flughafen München frei werden und sich der Kapazitätsengpass entschärft?«
Unsere Antwort
Die Insolvenz der Air Berlin ändert nichts an den gravierenden Kapazitätsengpässen im Start- und Landebahnsystem des Münchner Flughafens. Zahlreiche am Flughafen München engagierte Fluggesellschaften haben aufgrund dieser Engpässe schon jetzt ihr Interesse an den frei werdenden Start- und Landerechten (Slots) signalisiert, die von Air Berlin infolge der Insolvenz künftig nicht mehr genutzt werden.

Die stetig steigende Nachfrage der Menschen nach Flügen von oder nach München wird dann künftig von anderen Airlines bedient werden. In der ersten Hälfte des Jahres 2017 hat der Münchner Flughafen das bisher höchste Fluggastaufkommen seiner Geschichte verbucht: Erstmals wurde mit über 21 Millionen Fluggästen die Schwelle von 20 Millionen Passagieren bereits im ersten Halbjahr überschritten. Die Zahl der Starts und Landungen stieg erneut um über vier Prozent auf knapp 200.000 Flugbewegungen. Im Jahresergebnis erwartet der Flughafen einen abermaligen Passagierrekord von mehr als 44 Millionen Fluggästen.
»Was ist der Unterschied zwischen der ›theoretischen‹ und der ›praktischen‹ Kapazitätsgrenze?«
Unsere Antwort
Die »theoretische Kapazität« beziffert die maximale Anzahl von 479.00 Flugbewegungen, die auf den beiden Startbahnen des Münchner Flughafens stattfinden könnten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wären. So setzt dieser Wert eine weitgehend gleichmäßige Auslastung über den ganzen Tag sowie eine Erhöhung des stündlichen Koordinationseckwertes von 90 auf 93 Bewegungen voraus. Beides ist im realen Betrieb des Münchner Flughafens weder jetzt noch in Zukunft gegeben. Im Planfeststellungsbeschluss zur dritten Start- und Landebahn wird der Wert von 479.000 als »Annahme eines optimierten Prognosenullfalls« bezeichnet. Deshalb sei dieser Wert, wie es dort weiter heißt, »jedoch theoretischer Natur«. Für den Flughafen München ist diese Kapazitätszahl in der Praxis nicht erreichbar.

Mehr erfahren: Was ist ein Koordinationseckwert?

Die »praktische Kapazität« gibt die Höhe der möglichen Starts und Landungen unter realistischen Bedingungen an. Die praktische Kapazität am Flughafen München liegt bedingt durch die gegebene Verkehrsstruktur bei 430.000 Flugbewegungen pro Jahr – mehr ist mit dem aktuellen Zwei-Bahn-System nicht erreichbar. Wie im Straßen- oder Bahnverkehr gibt es auch im Luftverkehr Stoßzeiten, zu denen die Nachfrage besonders ausgeprägt ist. Eine gleichmäßige Verteilung des Verkehrs kann es – wie bei Straße und Schiene – weder im Tages- noch im Jahresverlauf geben. Beim Flughafen München handelt es sich um einen Hub, also Umsteigeflughafen, der nicht nur morgens und abends eine, sondern im Tagesverlauf sechs Verkehrsspitzen aufweist. Die verfügbaren Slots für Starts und Landungen sind zu diesen Zeiten vollständig, zu den übrigen Zeiten weitestgehend vergeben. Anfragen von Airlines nach zusätzlichen Slots müssen deshalb meist abgewiesen werden. Die Nachfrage ist gegeben, kann jedoch aufgrund der bestehenden Verkehrsengpässe am Flughafen München nicht befriedigt werden.
»Wieso ist es so wichtig, eine 3. Bahn am Flughafen München zu bauen?«
Unsere Antwort
Der internationale Flugverkehr wird in den nächsten Jahren weiter stark steigen. Für Deutschland rechnet das Bundesverkehrsministerium bis 2030 mit einem Wachstum des Luftverkehrsaufkommens um circa 60 Prozent verglichen mit 2010.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen die im Rahmen der Ausbauplanung erstellten und vom bayerischen Verwaltungsgerichtshof bestätigten engpassfreien Nachfrageprognosen. Diesen zufolge besteht langfristig ein Potential von über 58 Millionen Passagieren und 590.000 Flugbewegungen, aber nur dann, wenn ein »engpassfreies« Wachstum des Luftverkehrs möglich wäre. Dafür müsste, neben anderen Erweiterungen der Flughafeninfrastruktur, die dritte Start- und Landebahn bereits vorhanden sein. Tatsächlich aber wurde das Verkehrswachstum der vergangenen Jahre durch die Kapazitätsbeschränkungen des derzeitigen Bahnsystems erheblich gebremst.

Mehr erfahren: Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zur 3. Bahn (Randnummer 398, 404, 446)

Die beiden bestehenden Start- und Landebahnen des Flughafens München sind schon lange an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen, Kapazitäten für zusätzliche Starts und Landungen fehlen und der Flughafen München kann den Fluggesellschaften zu verkehrsstarken Zeiten keine weiteren Slots mehr anbieten. Anfragen nach zusätzlichen Starts und Landungen zu diesen Zeiten müssen abgewiesen werden.

Diese Kapazitätsengpässe in München wurden mehrfach vom Flughafenkoordinator der Bundesrepublik Deutschland (FHKD) bestätigt. An engpassbelasteten Flughäfen vergibt er die Zeitfenster für Starts und Landungen (Slots). Zudem attestierte der FHKD eine erhebliche verdeckte Nachfrage, da Fluggesellschaften im Wissen um die Engpässe in München schon gar nicht mehr nach Slots nachfragen würden.

Expertenvideo: Luftverkehrsspezialist Thomas Höfer zur Slotproblematik

Mit dem Bau der dritten Start- und Landebahn würden bestehende Kapazitätsprobleme gelöst. Das Ausbauvorhaben deckt die Nachfrage der Bevölkerung nach Flugreisen für Jahrzehnte.

Mehr erfahren: IHK-Studie »Dritte Start- und Landebahn für MUC – ein Muss!«