• München auf Platz 5 der weltweit führenden Luftverkehrsdrehscheiben
  • Jobmotor Airport: Fast 40.000 Mitarbeiter arbeiten inzwischen am Flughafen München
  • Luftverkehr nur für 2 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich
  • Immer mehr Fluggäste in Deutschland
  • Münchner Airport liegt beim Klimaschutz an der Spitze der europäischen Flughäfen
  • Gute Luft am Münchner Flughafen
  • Enorme Herausforderungen
  • Video-Animation: Der Flughafen München am Limit
  • Der Flughafen München - verlässlicher Partner der Region
  • Der Flughafen München – jetzt Perspektiven schaffen
Mehr erfahren

Herzlich Willkommen !

Der Flughafen ist das Tor zur Welt für München, Bayern und seine Menschen. Er ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Auf dieser Website lesen Sie, wieso der Flughafen sich mit den Anforderungen seiner Nutzer weiter entwickeln muss.

Wissenswertes

Übersichtskarte

Übersichtskarte

Klicken Sie sich durch die animierte Karte des Flughafens in seiner Ausbaustufe und erfahren Sie viel Interessantes.

Zeitleiste

Zeitleiste

Die Entwicklung des Münchner Flughafens seit dem Umzug ins Erdinger Moos und der Inbetriebnahme 1992 ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Hier sehen sie die wichtigsten Meilensteine.

Unterstützer

»5.722« Gesichter für den Ausbau

  • Frank Göhler
    Pro 3. Startbahn.
    Frank Göhler
  • Saber
    Die 3.Bahn am Flughafen München = bessere bayerische Wirtschaft = bessere Zukunft.
    SaberMitarbeiter am Flughafen München
  • Gudrun
    Der Flughafen München liegt genau in der Mitte Europas. So können Passagiere und Güter optimal zum weiteren Handling, auch auf anderen Verkehrswegen, gut verteilt werden. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und ist gut für die Region.
    GudrunMitarbeiterin Spedition
  • Adolf Rischef
    Ja zur 3. Startbahn.
    Adolf RischefPassagier
  • Bernhard Schön
    Stillstand ist Rückschritt - die 3. Bahn ist eine wichtige Investition für die Zukunft und wichtig für unsere Kinder und Enkelkinder.
    Bernhard SchönMitarbeiter am Flughafen München
  • Claudia Donig
    Ich arbeite seit 25 Jahren für unseren tollen Flughafen. Ich hoffe, dass wir weiter wachsen dürfen – zum Vorteil aller.
    Claudia DonigMitarbeiterin am Flughafen München
  • Sonja Strehle
    Ich bin für die 3. Startbahn, damit unsere Kinder und Enkelkinder (bessere) Zukunftschancen haben.
    Sonja Strehle
  • Simon Hutzler
    Schafft und sichert Arbeitsplätze.
    Simon Hutzler
  • Ernst Bichlmeier
    Ja zur dritten Bahn.
    Ernst Bichlmeier
  • Cakir Göksel
    Gut für Bayern und sichert mir meinen Arbeitsplatz in der Zukunft.
    Cakir Göksel
  • Felix Kotlors
    Die 3. Bahn ist gut für meinen Arbeitsplatz!
    Felix KotlorsMitarbeiter am Flughafen München
  • Prof. Dr. Thomas Bausch
    Als Professor der Fakultät für Tourismus der Hochschule München setze ich mich für eine moderne Verkehrsinfrastruktur ein.
    Prof. Dr. Thomas BauschProfessor an der Hochschule München
  • Alexander Gratzemeir
    Stillstand bedeutet Rückschritt!
    Alexander GratzemeirMitarbeiter am Flughafen München
  • Francesco Peddoni
    Für unserer Zukunft!
    Francesco PeddoniMitarbeiter am Flughafen München
  • Muankham Brendle
    Ja zur 3. Bahn.
    Muankham Brendle
  • Martin Nitschke
    Wenn nicht jetzt, wann dann. Ja zur 3. Bahn!
    Martin Nitschke
  • Thomas Hinterholzer
    Ich bin für den verantwortungsvollen Ausbau des Flughafen München, um die Region auch künftig lebenswert zu halten.
    Thomas HinterholzerMitarbeiter am Flughafen München
  • Atiye Camyesil Kurudayana
    Mit der 3. Bahn bekommen wir mehr Kunden, mehr Flüge, mehr Arbeitsplätze und Ziele!
    Atiye Camyesil KurudayanaMitarbeiterin am Flughafen München

Ihre Fragen an den Münchner Flughafen

»Was bedeutet das Moratorium der Bayerischen Staatsregierung für den Bau der dritten Start- und Landebahn?«
Unsere Antwort
Durch das fünfjährige Moratorium der im Herbst 2018 gewählten Staatsregierung wird der Bau der dritten Start- und Landebahn erheblich verzögert. Selbst wenn es unmittelbar nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist zu einer Entscheidung zugunsten einer Realisierung kommt, ist eine Inbetriebnahme frühestens ab 2030 möglich. Das Moratorium wird deshalb dazu führen, dass sich der Kapazitätsengpass im bestehenden Zwei-Bahnen-System in den kommenden Jahren weiter zuspitzt. So ist 2018 die Zahl der Flugbewegungen in München erneut gestiegen auf insgesamt 413.469 Starts und Landungen, 2,2 Prozent mehr als 2017. Damit nähert sich der Flughafen dem historischen Höchststand – und seinem Kapazitätslimit.

Im gleichen Maße, in dem die jetzt noch verfügbaren freien Zeitfenster (Slots) durch zusätzliche Starts und Landungen besetzt werden, reduziert sich das Wachstumspotenzial für weitere Verbindungen. Es wird für Fluggesellschaften also zunehmend schwieriger werden, neue Flüge von und nach München aufzunehmen und so die steigende Mobilitätsnachfrage der Bevölkerung und der Wirtschaft in Bayern in vollem Umfang zu befriedigen. In der Folge wird der Flughafen München gegenüber den europäischen Wettbewerbern zurückfallen. Der bereits feststellbare Trend, dass der Flughafen München langsamer wächst als vergleichbare europäische Airports wird sich unter diesen Prämissen verfestigen. Es ist absehbar, dass der Flughafen München seinen Platz im Kreis der zehn passagierstärksten Airports Europas verliert.

Nichtsdestotrotz bleibt die Start- und Landebahn das wichtigste Zukunftsprojekt des Flughafens München. Sie ist strategisch unverzichtbar, um ein nachfragegerechtes Angebot an Flugverbindungen mittelfristig sicherstellen zu können.
»Bedeutet die Insolvenz von Air Berlin, dass Slots auf dem Flughafen München frei werden und sich der Kapazitätsengpass entschärft?«
Unsere Antwort
Die Insolvenz der Air Berlin ändert nichts an den gravierenden Kapazitätsengpässen im Start- und Landebahnsystem des Münchner Flughafens. Zahlreiche am Flughafen München engagierte Fluggesellschaften haben aufgrund dieser Engpässe schon jetzt ihr Interesse an den frei werdenden Start- und Landerechten (Slots) signalisiert, die von Air Berlin infolge der Insolvenz künftig nicht mehr genutzt werden.

Die stetig steigende Nachfrage der Menschen nach Flügen von oder nach München wird dann künftig von anderen Airlines bedient werden. 2017 hat der Münchner Flughafen mit 44 Millionen Fluggästen das bisher höchste Fluggastaufkommen seiner Geschichte verbucht. Die Zahl der Starts- und Landungen stieg erneut um über zwei Prozent auf knapp 405.000 Flugbewegungen.
»Welches Verkehrswachstum ist am Flughafen München noch möglich?«
Unsere Antwort
Das Verkehrswachstum des Flughafens München wird von seiner Kapazität begrenzt. Dabei ist die theoretische von der praktischen Kapazität zu unterscheiden.

Die »theoretische Kapazität« beziffert die maximale Anzahl von 479.00 Flugbewegungen, die auf den beiden Startbahnen des Münchner Flughafens stattfinden könnten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wären. So setzt dieser Wert eine weitgehend gleichmäßige Auslastung über den ganzen Tag sowie eine Erhöhung des stündlichen Koordinationseckwertes von 90 auf 93 Bewegungen voraus. Beides ist im realen Betrieb des Münchner Flughafens weder jetzt noch in Zukunft gegeben. Im Planfeststellungsbeschluss zur dritten Start- und Landebahn wird der Wert von 479.000 als »Annahme eines optimierten Prognosenullfalls« bezeichnet. Deshalb sei dieser Wert, wie es dort weiter heißt, »jedoch theoretischer Natur«. Für den Flughafen München ist diese Kapazitätszahl in der Praxis nicht erreichbar.

Mehr erfahren: Was ist ein Koordinationseckwert?

Die »praktische Kapazität« gibt die Höhe der möglichen Starts und Landungen unter realistischen Bedingungen an. Die praktische Kapazität am Flughafen München liegt bedingt durch die aktuelle Verkehrsstruktur bei 430.000 Flugbewegungen pro Jahr – mehr ist mit dem aktuellen Zwei-Bahn-System nicht erreichbar. Wie im Straßen- oder Bahnverkehr gibt es auch im Luftverkehr Stoßzeiten, zu denen die Nachfrage besonders ausgeprägt ist.

Eine gleichmäßige Verteilung des Verkehrs kann es – wie bei Straße und Schiene – weder im Tages- noch im Jahresverlauf geben. Beim Flughafen München handelt es sich um einen Hub, also Umsteigeflughafen, der nicht nur morgens und abends eine, sondern im Tagesverlauf sechs Verkehrsspitzen aufweist. Die verfügbaren Slots für Starts und Landungen sind zu diesen Zeiten vollständig, zu den übrigen Zeiten weitestgehend vergeben. Anfragen von Airlines nach zusätzlichen Slots müssen deshalb meist abgewiesen werden. Die Nachfrage ist gegeben, kann jedoch aufgrund der bestehenden Verkehrsengpässe am Flughafen München nicht befriedigt werden.