Keyvisual

Der Flughafen München – verlässlicher Partner der Region

Der Flughafen München – verlässlicher Partner der Region

Ein intensiver Dialog mit und ein starkes Engagement in der Region sind dem Münchner Flughafen ein wichtiges Anliegen. Er unternimmt deshalb zahlreiche Aktivitäten, um mit den Bürgern in seiner unmittelbaren Nachbarschaft in Kontakt zu treten und ein guter Nachbar zu sein. Die Menschen der Region wissen, was sie an ihrem Flughafen haben.

Hohe Wertschöfung in der Region

Ökonomisch profitiert die Region enorm von der wirtschaftlichen Strahlkraft eines erfolgreichen Flughafens. Im Flughafenumland wird eine jährliche Wertschöpfung von rund 4 Milliarden Euro generiert. Allein die Flughafen München GmbH vergibt im Jahr Aufträge im Wert von rund 40 Millionen Euro an Unternehmen in den Landkreisen Erding, Freising und Landshut, an Firmen in der Landeshauptstadt München gehen weitere rund 57 Millionen Euro.

Mehr erfahren: Wertschöpfungseffekte

Von den mehr als 1,6 Milliarden Euro an Gehältern, die 2015 am Airport bezahlt wurden, flossen mehr als eine Milliarde Euro an Beschäftigte, die im Flughafenumland wohnen. Mit rund 35.000 Mitarbeitern auf dem Gelände ist der Münchner Flughafen der größte Arbeitgeber im Arbeitsagenturbezirk Freising, zu dem auch die Landkreise Dachau, Ebersberg und Erding gehören und der seit vielen Jahren eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Deutschlands aufweist. Durchschnittlich rund 2 Prozent bedeuten Vollbeschäftigung und unterstreichen die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens München für die Region. Damit das in Zukunft auch so bleibt, muss der Flughafen mit den Bedürfnissen seiner Kunden mitwachsen.

Airport im Dialog

Gesellschaftliche Akzeptanz ist für einen Flughafen ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Deshalb misst die Flughafen München GmbH dem Dialog mit verschiedenen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen große Bedeutung bei. Das sind im Fall des Münchner Flughafens in besonderer Weise die unmittelbaren Anwohner und ihre Vertreter in den benachbarten Gemeinden und Landkreisen.

Mehr erfahren: Dialogformen und -medien

Der Münchner Flughafen engagiert sich daher stark in der Region und sucht intensiv den Dialog. Die Anregungen und Rückmeldungen lässt er in die Entwicklung seiner Geschäftsstrategie einfließen.

Eigenes Regionalbüro

Für den Austausch und die Zusammenarbeit mit der Region hat der Flughafen als eigene Einrichtung das Regionalbüro geschaffen, das als Stabsstelle direkt der Geschäftsführung zugeordnet ist und sich als Brücke zwischen dem Flughafen und der Region versteht.

Mehr erfahren: Regionalbüro

Der Regionalbeauftragte und sein Team pflegen einen engen und regelmäßigen Austausch mit allen Anspruchsgruppen der benachbarten Gemeinden und Landkreise.

Transparenz im Nachbarschaftsbeirat

Um die Interessen der Flughafenanwohner im Zuge der weiteren Entwicklung des Flughafens zu berücksichtigen, wurde bereits im Herbst 2005 auf Initiative der Flughafen München GmbH ein Nachbarschaftsbeirat gegründet. Der Nachbarschaftsbeirat ist eine Dialog- und Diskussionsplattform zwischen dem Münchner Flughafen und der Flughafenregion. Er begleitet den Planungsprozess zum Ausbau des Flughafens und befasst sich auch mit anderen das Flughafenumland und den Flughafen betreffenden Themen.

Mehr erfahren: Nachbarschaftsbeirat

Das Gremium umfasst rund 40 Mitglieder und besteht aus Repräsentanten von Städten und Gemeinden, Landkreisen, Bürgerinitiativen, Wirtschaft und Gewerkschaften aus der Flughafenregion. Außerdem sind für den Bereich der Luftfahrt die Deutsche Lufthansa, die Deutsche Flugsicherung sowie die Flughafen München GmbH vertreten. So erhielten die Nachbarn in der Region von Anfang an die Möglichkeit, alle Fragen rund um den Flughafenausbau offen zu erörtern und ihre Interessen in die Planung einzubringen.

Umlandfonds in Deutschland einmalig

Im Rahmen des Nachbarschaftsbeirats hat die Flughafen München GmbH einen Umlandfonds in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Diese freiwillige Unterstützungsleistung soll dazu dienen, Härten und Belastungen auszugleichen, die im Zusammenhang mit dem Ausbau entstehen. Davon profitieren nicht nur die Kommunen, sondern vor allem besonders betroffene Bürgerinnen und Bürger.

Über die Verteilung der Mittel wird im Nachbarschaftsbeirat diskutiert und entschieden. 50 Millionen Euro werden für kommunale Verkehrsprojekte in den Landkreisen Erding und Freising verwendet, denn die verbesserte Anbindung des Flughafens über Straße und Schiene ist eine zentrale Forderung des Umlands.

Mehr erfahren: Umlandfonds

Aus dem Umlandfonds werden unter anderem die Nordumfahrung Erding und die Westtangente Freising gefördert. Ein freiwilliges Angebot wie der Umlandfonds ist in Deutschland bisher einmalig. Mit ihm stärkt der Flughafen nicht nur die Infrastruktur, sondern geht bewusst auf die Belange der betroffenen Bevölkerung ein und stärkt die Lebensqualität in der Region.

Gesellschaftliche Verantwortung

Der Flughafen nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung in der Region als zuverlässiger Partner wahr und fördert im Rahmen des Regionalsponsorings pro Jahr über 650 Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Sport: Rund 30.000 Kinder und Jugendliche in über 100 Sportvereinen profitieren von der Unterstützung durch den Flughafen. Ein Beispiel ist die Jugendförderung im Rahmen des Sportsponsorings, die gezielt die Nachwuchsarbeit in den Sportvereinen belohnt und durch mehrjährige Rahmenverträge Planungssicherheit gibt.

Mehr erfahren: Spenden und Sponsoring

Damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf allen Ebenen fit bleiben, engagiert sich der Flughafen München im Bereich Bildung für die Sprachförderung für Schüler mit Migrationshintergrund und unterstützt Bildungsinitiativen, wie z. B. MINT-Projekte und die Erwachsenenbildung in den Volkshochschulen in der Region. Auch trägt der Flughafen München durch sein Engagement dazu bei, dass das kulturelle Angebot in der Region möglichst breit gefächert und vielfältig ist und dabei bezahlbar bleibt. Selbstverständlich unterstützt der Flughafen im Rahmen des Regionalsponsorings auch soziale Initiativen wie z. B. Einrichtungen für behinderte Menschen, die KlinikClowns oder viele Tafeln in der Region.